REHA

Verletzungen, bei denen wir helfen können

Die meisten Pferde, die zu uns kommen, haben Diagnosen wie eine Schädigung der tiefen Beugesehne (DDFT), der Seiten- oder Strahlbeinbänder oder des Strahlbeins selbst. Häufig bestehen zusätzlich Schäden im Hufbereich, sekundäre Lahmheiten der Hinterhand oder Rückenprobleme. Ein MRT ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.
Wir nehmen ausschließlich Pferde unter tierärztlicher Betreuung auf und stimmen uns gerne mit Ihnen und Ihrem Tierarzt ab, ob unsere Reha-Maßnahmen geeignet sind.

So funktioniert unsere Rehabilitation

Viele Pferde kommen mit geschwächter Hufgesundheit und gestörter Biomechanik zu uns. Sie landen oft zehenfirst und zeigen medio-laterale Ungleichgewichte. Dies belastet die bereits verletzten Sehnen und Bänder zusätzlich und führt zu chronischer Lahmheit.
Ziel unserer Reha ist es, die Hufgesundheit zu verbessern und ein ausgeglichenes Gangbild zu ermöglichen. So kann sich das Weichteilgewebe regenerieren und langfristige Belastbarkeit entstehen.

Therapiepfade und unterstützende Untergründe

Hufe sind enorm anpassungsfähig – in der richtigen Umgebung können sie sich erstaunlich schnell verändern. Bewegung ist dabei essenziell. Pferde bewegen sich am besten, wenn sie sich wohlfühlen.
Deshalb stellen wir unsere Pferde auf eigens angelegte Rehapfade mit nachgiebigen und stimulierenden Untergründen. Diese fördern natürliche Bewegung und bieten gezielte Reize für geschwächte Hufe. Die Pferde leben in Gruppen und haben jederzeit Zugang zu Raufutter, was entspannte und gesunde Bewegung unterstützt.

Arbeit an der Hand und unter dem Sattel

Ein Reha-Aufenthalt dauert in der Regel etwa 12 Wochen. Während dieser Zeit arbeiten wir mit jedem Pferd individuell, sowohl an der Hand als auch unter dem Sattel, und bauen Schritt für Schritt Kondition und Belastbarkeit auf. Vor der Rückkehr nach Hause sind die Pferde in der Regel viermal pro Woche auf unterschiedlichen Untergründen, einschließlich Straßen, im Einsatz.
Wir geben ein umfassendes Futter- und Trainingskonzept mit auf den Weg und stehen auch danach weiterhin gerne im Austausch. So können wir den Heilungsverlauf begleiten und bei Bedarf weitere Unterstützung bieten.

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